Michael Jürgs

BKA

Die Jäger des Bösen
Cover: BKA
C. Bertelsmann Verlag, München 2011
ISBN 9783570100080
Gebunden, 351 Seiten, 19,99 EUR

Klappentext

Die Jäger des Bösen - die Mitarbeiter des Bundeskriminalamts und ihre Kollegen bei EUROPOL und Scotland Yard - kommen aus allen Berufen. Um das moderne Verbrechen zu besiegen, braucht es nicht nur Ermittler, Zielfahnder, Mobile Einsatzkommandos, sondern Techniker, Wissenschaftler, Psychologen. Im 21. Jahrhundert ist die Organisierte Kriminalität sowohl in der realen Welt als auch in der virtuellen des Internet zu einem globalen Geschäft geworden. Die Kriminellen haben aufgerüstet, aber ebenso die Polizei.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.03.2011

Insgesamt zufrieden ist der hier rezensierende SPD-Politiker Dieter Wiefelspütz mit Michael Jürgs' Buch über das Bundeskriminalamt (BKA). Der Autor beschreibt in seinen Augen überzeugend Geschichte, Organisationsstruktur, Stärken und Arbeitsfelder des BKA. Die Schilderungen wichtiger Personen beim BKA scheinen ihm dagegen etwas blutleer. Zudem mutet ihn das Werk ein wenig wie ein "Sammelsurium" an, werden Ausführungen über das BKA doch gelegentlich unmotiviert ergänzt durch Kapitel über Europol, die Arbeit einer deutschen Kriminalgeografin bei Scotland Yard und den Fall der entführten Madeleine McCann. Dass Jürgs bei seiner Beschreibung der deutschen Kriminalitätswirklichkeit - anders als der Titel vermuten lässt - weder dramatisiert und noch beschönigt, weiß Wiefelspütz zu schätzen. Allerdings mangelt es dem Autor seines Erachtens einerseits an Distanz zum BKA, andererseits vermisst er die Nähe zu dessen Personal.
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