Mit Illustrationen von Sebastian Meschenmoser. Bastian Balthasar Bux entdeckt in einem Antiquariat ein Buch, das ihn auf magische Weise anzieht: "Die unendliche Geschichte". Er liest vom Reich Phantásien, in dem sich auf unheimliche Weise das Nichts immer weiter ausbreitet. Schuld daran ist die geheimnisvolle Krankheit der Kindlichen Kaiserin, die einen neuen Namen braucht, um gesund zu werden. Den kann ihr aber nur ein Menschenkind geben. Sollte Bastian selbst jenes Kind sein, das Phantásien zu retten vermag? Zusammen mit dem jungen Krieger Atréju und dem Glücksdrachen Fuchur begibt er sich auf eine Reise durch Phantásien, in der bald jede Minute zählt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 06.11.2019
Gut gefallen hat Rezensentin Manuela Kalbermatten diese Neuausgabe von Michael Endes "Unendlicher Geschichte". Schon bevor die Immersion in Mode kam, konnte man bei Bastians Reise ins imaginäre Reich Phantásien erleben, wie eintauchendes Lesen zum kreativen Akt wurde. Sebastian Meschenmosers filmisch anmutende Zeichnungen zeigen der Rezensentin, dass sich Phantasie immer auch aus einem kollektiven Schatz an Bildern nährt und neu zusammensetzt. Eine würdige Schmuckausgabe für Ende und eine Hommage an die Imagination, meint Kalbermatten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.09.2019
Für Tilman Spreckelsen lohnt sich das einst von Michael Endes unednlicher Geschichte angeregte Nachdenken über das Verhältnis von Fantasie und Wirklichkeit in Kinder- und Jugendbüchern auch weiterhin. Die Jubiläumsprachtausgabe des Fantasyromans von 1979 bietet laut Rezensent Anlass, den Faden aufzunehmen und Endes jungem Leser Bastian über die Schulter zu schauen. Sebastian Meschenmosers Zeichnungen findet Spreckelsen insofern hilfreich, als sie dem Kitsch der Verfilmung entkommen und "eigenständig und sparsam" die Imagination des Lesers beflügeln helfen, wie er erklärt. Deutlich werden für den Rezensenten all die Motive, die Ende mit seinem Text in die (Jugend-)Literatur gebracht hat, sowie die Erkenntnis, dass der Leser in die Fiktion ein- und auch wieder aussteigen kann.
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