Aus dem Französischen übersetzt und herausgegeben von Eckart Schott. Als Marion mit ihrer Mutter in das Haus ihrer Familie einzieht, das sie geerbt haben, beginnt für sie ein neues Leben. Eine tolle Aussicht, ein Privatstrand, der Ort scheint ein wahres Paradies zu sein. Aber seltsame behauene Felsen, ein verrufener Leuchtturmwärter und alte, lokale Legenden sind Hinweise darauf, dass die Hölle vielleicht gar nicht so weit weg ist …
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.01.2014
Dieser Comic für Leser ab 12 hat Christoph Haas das Fürchten gelehrt. Unheimliches ist zu entdecken, wo monströse Wesen im Meer lauern, der Leuchtturm seinen Lichtfinger durch die Nacht gleiten lässt und ein altes Geheimnis auf Entdeckung wartet. Zwischen Enid Blyton und H. P. Lovecraft siedelt Haas die Erzählung an, deren Visualisierung in allen Blautönen ihm verantwortlich scheint für die Atmosphäre, die manchmal wie ein Tropfen Gifts sich ausbreitet, wie er schreibt. Die Geschichte eines Mädchens mit Spürsinn in der Provinz hat ihn sichtlich mitgerissen.
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