Arkadi Renko ist wieder da. In Kuba, der letzten Bastion des Kalten Krieges, muß der russische Ermittler mit dem untrüglichen Gespür einen rätselhaften Todesfall aufklären. Und gerät unvermittelt in eine flirrend unwirkliche Welt, in der nichts so ist, wie es scheint...
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 09.12.1999
Voller Begeisterung äußert sich Tobias Gohlis über Cruz-Smiths neuen Thriller und vergleicht ihn mit dem vor 17 Jahren erschienenen Buch "Gorki Park", in dem ebenfalls Arkadi Renko bizarren Machenschaften auf der Spur war. "Nacht in Havanna" sei jedoch in "in jeder Einzelheit besser", was in Gohlis` Augen vor allem am Schauplatz Kuba liegt, den damit verbundenen Sprachschwierigkeiten Renkos sowie dem Russenhass der Kubaner. Allerdings sind Gohlis` Schilderungen zufolge manche Szenen nur für hartgesottenene Gemüter geeignet: so beispielsweise die Beschreibung Cruz-Smiths, als die Gesichtshaut einer Wasserleiche vom Schädel glitscht wie die "Haut einer Weintraube". Nichtsdestotrotz (oder gerade deswegen?) stehe "Nacht in Havanna" in "bester Thrillertradition".
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