Jeder kennt sie, und fast jeder hat sich schon einmal über sie geärgert. Die Fruchtfliege Drosophila melanogaster sitzt bevorzugt auf überreifem Obst und lässt sich, wenn sie erst einmal da ist, nur mit Mühe wieder vertreiben. Die Naturwissenschaftler und insbesondere die Gentechniker schätzen die kleine Fliege über die Maßen: Die Fruchtfliege nämlich ist seit ihrer Entdeckung vor rund 100 Jahren zum erfolgreichsten Labortier der Welt geworden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.04.2003
Diemut Klärner zeigt sich beeindruckt von dieser Studie über die wissenschaftliche Karriere der Fruchtfliege. Interessiert referiert sie eingehend die Vorzüge der Drosophila melanogaster für die Genforschung und die Besonderheiten in Leben und Fortpflanzung der Fliege, wie sie der Autor in seinem Buch darstellt. Die Rezensentin findet die Ausführungen des Autors, der sich nach dem Biologiestudium dem Journalismus zugewandt hat, sowohl informativ als auch "meist unterhaltsam" und interessant dargestellt. Nur wenn der Autor auf eigene Erlebnisse zu sprechen kommt, meint Klärner kritisch, fehle es ihm an der gebotenen Kürze.
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