Mit Comics und Zeichnungen, Umschlag von Martin Baltscheit. Zwei Grafikstudenten, ein Baby, drei Liebhaber, vier Versuche zusammen zu bleiben, fünf Jahre Kleinfamilie. Eine Geschichte über die Berührung der Liebe und ihren verzweifelten Griff, wenn sie sich zu verlieren droht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.12.2000
Am Anfang hat Rezensent Andreas Platthaus starke Zweifel. Aber hinterher ist alles dann doch noch fast gut geworden, manchmal auch des Guten zuviel. Dass Autoren auch die Gestaltung ihrer Bücher in die Hand nähmen, sei die Ausnahme. Baltscheit, liest man und registriert einen leicht naserümpfenden Ton, habe "gleich alles in seinen Debütroman gelegt, was ihm an Grafik zur Verfügung" stehe. Vignetten, seitenfüllende Porträts. Figuren, deren "groteske Posen" die Buchstaben des Alphabets nachbilden. Das seien aber nicht etwa die Arbeiten Baltscheits, sondern die seines Protagonisten Ben Büchner, über den man erfährt, dass er "Manien einen Getriebenen" habe und seine einzigen Freunde "die Protagonisten seiner eigenen Geschichten sind". Baltscheit erzähle den "Werdegang eines Autisten", resümiert Platthaus und "verliert sich selbst in einer Phantasterei". Trotzdem sei das Buch "ein mutiges Debüt".
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