Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.03.2003
Gerhard Ilgner würdigt das Buch über die Finanzmisere Berlins und die rechtlichen Möglichkeiten zur finanziellen Neuordnung des Bundeslandes als "schonungslose Analyse" der katastrophalen Lage. Er attestiert dem Autor, die "unbequeme Frage zu Ende zu denken", was mit Berlin passiert, wenn sich in der Finanzpolitik nichts ändert. Zudem, so der Rezensent angetan, hat der Jurist und Ökonom, der als Unternehmensberater tätig ist, auch einen "praktischen Ausweg" aus der Misere anzubieten, der verhindern soll, dass Berlin seine Souveränität verliert und unter die Verwaltung eines Bundeskommissars fällt. Ilgner wirkt alles in allem recht beeindruckt von den "präzisen Vorstellungen", die der Autor von Auswegen aus der Finanznotlage hat.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…