Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.05.2000
Hartmut Hänsel hält sich mit einem Urteil über das Buch weitgehend zurück, scheint jedoch das Konzept McGees nicht restlos überzeugend zu finden. McGee, der fünfundvierzig Gebäude Berlins (Warenhäuser, Theater, Kirchen, Bahnhöfe Cafés etc.) ausgewählt und Bilder aus den drei Zeitabschnitten zusammengestellt hat, um die Veränderungen aufzuzeigen, bleibe "weitgehend unpolitisch", da er die Gebäude möglichst aus der gleichen Perspektive zeige. So erfährt man zwar, dass da, wo sich früher beispielsweise die Neue Reichskanzlei befand, heute Plattenbauten stehen. Hätte sich McGee auch mit der Funktionalität der Gebäude befasst, so hätte er die Reichskanzlei allerdings mit dem Bundeskanzleramt vergleichen müssen, findet Hänsel.
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