Aus dem Amerikanischen von Tobias Schnettler. Ashley ist tot - gerade mal vierundzwanzig - eine Leiche in einer verlassenen Lagerhalle Manhattans. Ein Unfall? Oder Selbstmord? Und was hat Cordova - der übermächtige Vater und besessene Filmemacher mit ihrem Tod zu tun? Der Schlüssel zum Geheimnis liegt in seinen magischen Filmen, die nach und nach zu einer Wirklichkeit werden, aus der es kein Entkommen gibt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.09.2013
Tobias Döring kann die Verfilmung dieses Romans von Marisha Pessl nicht erwarten. Und zwar, weil das Buch laut Döring nach Hollywood schreit. Leider ist das nicht als Lob gemeint, sondern als Mangelanzeige. Der Text, meint Döring, trägt allenthalben viel zu dick auf: zu viel Personal, zu viel Effekthascherei, zu viel sprachliches Abkupfern bei Hammett und Hemingway, zu viele Kinozitate. Dabei gefällt dem Rezensenten die recht einfache Geschichte um einen geheimnisvollen Filmemacher und seine tote Tochter ganz gut und liest sich für ihn bis zur Hälfte auch spannend. Was danach kommt, hat für Döring allerdings nur noch B-Movie-Format.
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