Mario Giordano

Pablos Geschichte

Picassos Leben für Kinder. (Ab 6 Jahre)
Cover: Pablos Geschichte
Aufbau Verlag, Berlin 2000
ISBN 9783351040093
Gebunden, 64 Seiten, 20,40 EUR

Klappentext

Mario Giordano erzählt auf einfache Weise die faszinierende Vita Pablo Picassos. Entstanden ist ein Bilder-Buch mit kurzen, leichten Texten zu Picassos Werken. Mit diesem Album kann schon kleinen Kindern in einer Bilderfolge aus der berühmten Sammlung Berggruen Weg und Werk des großen Zauberers, Zeichners, Kubisten, Abstrakten und exzentrischen Lebenskünstlers lebendig vorgestellt werden. Das Bilderbuch erzählt nicht nur aus dem Leben eines virtuosen Malers, sondern auch eines schillernden Menschen. Spielerisch bekommen Kinder eine Vorstellung von Picassos Malerei und dessen märchenhaftem Aufstieg zum "König" der Moderne.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 02.03.2001

Rund um gelungen findet die Rezensentin Elisabeth Hohmeister dieses Kinderbuch und schwärmt von seiner "erlesenen Komposition". Das Buch verführe Kinder "in spielerischer Leichtigkeit dazu", Leben und Werk Picassos selbst zu entdecken. In diesem Zusammenhang hebt sie besonders eine dem Buch beiliegende Schablone hervor, die pädagogisch wertvoll Kinder zum genauen Hinschauen auf Bilddetails einlädt. Fazit: Mit besten Empfehlungen an die Eltern von der Rezensentin.
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 25.01.2001

Nicht viele Worte verliert Mario Giordano nach Meinung des Rezensenten Jens Thiele in seinem Kunstsachbuch über Pablo Picasso, dessen Werk er eigentlich kindgerecht vorstellen will. Dies ist aber auch gut so, wie der Rezensent findet. Er setze auf "die Argumente der Bildsprache selbst", was das Buch "trotz mancher Stolpersteine so sympathisch und nachahmenswert" mache. Aus kunstpädagogischer Sicht bemängelt er allerdings, dass die dem Band eingefügten Bildausschnitte zu der Reproduktion des ganzen Bildes in einem nicht "abgestimmten Reproduktionsmaß" stehen. Der pädagogische Effekt, der die Kinder zum näheren Betrachten anregen soll, gehe damit teilweise verloren. Dennoch kann dies kein schwerer Brocken sein, der den Rezensenten von der insgesamt wohlwollenden Beurteilung des Buches abhält.
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