Die deutsche Lehrerin Margret Greiner wohnt in einem jüdischen Viertel von Jerusalem und unterrichtet an einer palästinensischen Schule. Sie erzählt von ihrem Alltag in einer Stadt, in der sich Israeli und Palästinenser erbarmungsloser bekriegendenn je. Sie berichtet von den Widersprüchen zwischen dem, was sie und viele andere mit der Stadt verbinden und der gegenwärtigen, ausweglos erscheinenden Realität in Jerusalem.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 28.02.2004
Margret Greiner, Lehrerein aus Tübingen, unterrichtete zwei Jahre lang an einer palästinensischen Mädchenschule in Ost-Jerusalem, ihre Erfahrungen von einem Leben im "neurotischen Normalzustand" hat sie in einem Bericht gefasst, der nach Meinung von Carsten Hueck nicht nur eindrücklich, sondern auch sehr klug ist. Die Qualität dieses Buches macht dem Rezensenten zufolge aus, dass Greiner ihren doppelten Alltag unter Israelis und Palästinensern schildert, ohne zu vergleichen, ohne sich den Blick durch Vorurteile verstellen zu lassen. So nehme die Autorin in ihren tagebuchartigen Aufzeichnungen ebenso die "israelische Ruppigkeit und Unverschämtheit" wahr wie palästinensischen Fanatismus.
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