Dieses Handbuch bietet allen, die in unterschiedlichen Kontexten mit ethischen Fragen befasst sind, fundiertes Hintergrundwissen. Lehrende, Studierende und Forschende aus Medizin, Biologie, Rechtswissenschaft, Philosophie oder Theologie erhalten einen Überblick über ethische Theorien, einen Einblick in die aktuellen Debatten und Einführungen in rund 50 Grundbegriffe der Ethik (z.B. Freiheit, Risiko, Verantwortung, Wille).
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 08.03.2003
Der Rezensent mit dem Kürzel "mim" will sich leider nicht festlegen, ob dieses Handbuch tatsächlich dabei helfen wird, sich "im ethischen Denken der Gegenwart zu orientieren", wie dessen Herausgeber schreiben. Dies könne sich wohl erst im praktischen Gebrauch erweisen. Angesichts der Unübersichtlichkeit, die sich durch den Aufschwung ergeben habe, den die Disziplin der Ethik in den letzten Jahren genommen hat, versuche dieses Handbuch mit "pluralem Ansatz" mit Beiträgen von über 60 Autoren Abhilfe zu schaffen. Das im Klappentext versprochene "fundierte Hintergrundwissen" versuche der Band zu liefern, indem er sowohl "meta- und fundamentalethische" als auch "anwendungsbezogene" Fragestellungen berücksichtige.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 12.12.2002
In seiner kurzen Kritik dieses Ethik-Handbuchs spart Ludger Heidbrink nicht an Lob. Er konstatiert zunächst einen wachsenden Bedarf an moralischer Orientierung und damit verbunden einen Wildwuchs von fachspezifischen Einzelethiken. Und so heißt Heidbrink diese kompetente Orientierungshilfe willkommen, in der er die wichtigsten Theorien (vom Utilitarismus über die Diskursethik bis zur Klugheitsethik") "profund" dargestellt sieht. Weitere Pluspunkte sind ihm die Konzentration auf methodische Grundprobleme, die hilfreichen Literaturhinweise und die insgesamt "gelungene Verbindung aus lexikalischer und systematischer Gliederung". Bedauerlich findet er allein, dass einige wichtige Begriffe wie Konflikt und Toleranz nicht auftauchen, andere Stichworte wiederum in seinen Augen zu unscharf abgehandelt sind.
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