Es ist Sommer, die Hitze brütet über Marbella und Lyra genießt die Ferien. Doch dann geschieht etwas Schreckliches. Ein junges Mädchen wird tot aufgefunden. Plötzlich scheinen die verwinkelten Altstadtgässchen zur tödlichen Falle zu werden. Und Lyra hat das Gefühl, dass ihre Mutter ihr etwas verschweigt. Als Lyra auf ein düsteres Geheimnis stößt, weiß sie nicht, wem sie noch trauen kann.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.07.2009
Lyra ist fünfzehn und lebt in Marbella. Jetzt hat sie Ferien und will nur an den Strand. In ihrem Debüt-Jugendbuch jedoch setzt die Autorin Manuela Martini an dieser Stelle einen Krimi-Plot in Gang. Also muss Lyra ihrer verschwundenen Klassenkameradin hinterherforschen und erlebt dabei die eine oder andere Überraschung. Mit der Geschichte - auch dem Verzicht auf "übermäßige Brutalität" - ist die Rezensentin Annette Jahr durchaus einverstanden. Von Seite zu Seite mehr genervt haben sie jedoch die Sprach-und Charakter-Klischees der Autorin. Und weil sie manches doppelt- und dreifach erklärt bekommt, verliert Jahr auf Dauer doch die Geduld.
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