Josh, Caro und Speedy trauen ihren Augen nicht: Als sie heimlich den alten Matthis in seinem Haus beobachten, sehen sie, wie dort Feuer aus dem Wasserhahn schießt. Kurz darauf explodiert das ganze Haus. Ein schrecklicher Unfall? Während die Jugendlichen in Norddeutschland noch rätseln, sorgt die Explosion in einem kanadischen Energiekonzern für Aufregung: Im Gebiet um Matthis' Haus haben sie Fracking-Probebohrungen angestellt. Die drei Augenzeugen könnten ein Millionengeschäft zum Platzen bringen. Jemand muss sie schnellstens zum Schweigen bringen ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.06.2014
Winand von Petersdorff findet eigentlich alles gut an diesem Jugendbuch über das brisante Thema Fracking von Lukas Erler. Als mutig bezeichnet er den Autor, der ein solch kompliziertes Thema für junge Leser aufbereitet. Wenn die Handlung dabei etwas vereinfacht wirkt, kann der Rezensent das verkraften, schließlich handelt es sich um einen spannenden Thriller. Und dass der Autor sich ohne Umschweife auf die Seite der Fracking-Gegner schlägt und seine "Lieblingsfiguren" im Buch ausnahmslos positiv, ihre Widersacher jedoch grundsätzlich böse zeichnet, verblüfft Petersdorff anfangs zwar, geht für ihn letztlich aber ebenfalls in Ordnung. Einseitigkeit kann schließlich auch erhellend sein, meint er, und plastisch sind die Figuren allemal.
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