Gutkind Verlag, Berlin 2026
ISBN
9783989411180 Gebunden, 224 Seiten, 22,00
EUR
Klappentext
Mitten auf der Straße kommt Max wieder zu sich. Um ihn herum Blaulicht. Was zum Teufel ist passiert? Er ist doch gerade erst mit seinem besten Freund Chau hier angekommen, in ihrem neuen Leben. Nach einer letzten wilden Party in der Provinz sind sie in den ICE - raus aus dem Osten, rein nach Westberlin. Im noblen Stadtteil Grunewald wohnen sie im einzigen Plattenbau weit und breit, völlig verloren zwischen Prunkvillen. Und dann ist da noch Kiki, Max' erste große Liebe, die jetzt in München lebt. Als Max einen streunenden Hund mit nach Hause bringt, haben die beiden eine Geschäftsidee, die ihr frisch begonnenes Studium schnell in den Hintergrund rücken lässt. Ihr Plan funktioniert - bis er zum Staatsakt wird.
Manuel Bittorf ist als Sänger besser bekannt unter dem Namen Betterov, weiß Rezensentin Maraike Mirau, jetzt hat er seinen ersten Roman geschrieben. Als guter Beobachter entpuppt er sich in seiner Geschichte um das Erwachsenwerden des Protagonisten Max Gehrke, so Mirau. Dessen familiäre Situation ist schwierig, lesen wir, Max ist aber auch hoffnungslos verliebt in Kiki und liest ihr sogar Max Frisch vor, den er allerdings "wahnsinnig langweilig" findet, schildert die Kritikerin. Ihr gefällt, dass Herkunft hier eine räumliche und eine soziale Komponente hat, denn Max, der sich von seiner Familie unverstanden fühlt, zieht später mit Kiki und dem Kumpel Chau nach Berlin, wo er nach Freundschaft und Gemeinschaft sucht. Die Rezensentin freut sich, dass die Identitätssuche der Freunde durch einen Hund, der ihnen zu läuft, noch einmal einen ganz anderen Dreh bekommt - ein Buch, das diese heikle Phase im Leben junger Menschen gelungen einfängt, findet sie.
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