Maggie O'Farrell

Ich bin, ich bin, ich bin

Siebzehn Berührungen mit dem Tod
Cover: Ich bin, ich bin, ich bin
Piper Verlag, München 2018
ISBN 9783492058896
Gebunden, 256 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Sabine Roth. Von Anfang an bestimmt der Tod ihr Leben: als Maggie O'Farrell im Alter von 8 Jahren beinah an einer unbekannten Virusinfektion starb. Als sie mit 15 aus Übermut und Freiheitsdrang einen törichten Fehler beging. Als sie in der Idylle des Lake District eine zutiefst verstörende Begegnung hatte. Oder als sie in einer unterbesetzten Klinik mit inkompetentem Personal bei der Geburt ihrer ersten Tochter fast gestorben wäre. An den unterschiedlichsten Orten, zu unterschiedlichen Zeiten lenkte der Tod Maggie O'Farrells Leben. Ihre tiefgründige, außergewöhnliche Geschichte stellt existenzielle Fragen: Wie würde ich handeln, wenn ich in tödliche Gefahr geriete? Was stünde für mich auf dem Spiel? Und, nicht zuletzt, wer würde ich danach sein?

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 26.07.2018

Rezensentin Angela Schader hat großen Respekt vor Maggie O'Farrells Texten aus der Sphäre des Abgrunds. Als süchtig machend und zugleich lange nachwirkend, beschreibt Schader das Lektüreerlebnis mit diesen 17 Episoden aus dem Leben der Autorin, aus Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter. Die vielfachen Herausforderungen, mit denen die Autorin zu kämpfen hat, Erkrankungen, Demütigungen, erlebt Schader in Form von Momentaufnahmen, die sich zum Lebensbild fügen. Stark, schlank und prägnant findet sie die Schilderungen im Buch, spannend die Schnitte. Vor allem gefällt ihr die alles andere als effekthascherische Intensität. Für Schader ist sie auf das besonderes Lebensverständnis der Autorin zurückzuführen, dem steten Kampf um Selbstbehauptung. Das ist mitunter quälend zu lesen, räumt Schader ein.
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