Aus dem Amerikanischen von Simone Jakob. Eine Großfamilie in der New Yorker Upper West Side. Roy, ein Psychotherapeut, und seine erste Frau, Bea, eine Gastronomin, leben zusammen mit ihren vier Kindern und deren Partnern und Geliebten, Roys weiteren zwei Ehefrauen, Beas Liebhaber, ihrer lesbischen Künstlerinnenschwester sowie ihrer nervtötenden Mutter in einem einzige Mehrfamilienhaus. Da ist wenig Platz für alle - und doch genug Raum für Missverständnisse, schlechte Gefühle, aber auch unerwartete Freude.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 09.08.2017
Den gerade neu übersetzten, 1999 schon einmal erschienen Roman "Alles bleibt in der Familie" von Lynne Sharon-Schwartz, empfiehlt Sylvia Staude als "sommerleichten Roman" den man in einem flüssigen Schwung durchlesen kann. Die leicht ironische Geschichte um eine Patchworkfamilie kommt ganz ohne Moralpredigten aus und bleibt trotz seiner Ansiedelung in der gehobenen New Yorker Gesellschaft immer am Boden, meint die Rezensentin, erheitert von dieser chaotischen Familie. Besonders angetan hat es ihr allerdings Protagonistin Bea, die einen Catering-Service betreibt und in einem noblen New Yorker Stadthaus nahe Central Park lebt - zusammen mit ihren leiblichen und adoptierten Kindern, ihrer Mutter, ihrem Ex-Mann und einigen seiner neuen Frauen.
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