Luis Landero

Der Zauberlehrling

Roman
Cover: Der Zauberlehrling
Berlin Verlag, Berlin 2005
ISBN 9783827000736
Gebunden, 572 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen. Don Quijote gründet einen Konzern. Kaum ein Bereich der heutigen Welt wartet so sehnsüchtig darauf, von der Muse geküsst und vom Zauberstab des Dichters berührt zu werden, wie die scheinbar alles beherrschende Wirtschaft. Luis Landero kommt diesem Bedürfnis entgegen: In luxuriöser Ausführlichkeit erzählt er von dem phantastischen Abenteuer einer Unternehmensgründung durch eine Hand voll kleiner Angestellter einer obskuren Finanz- und Rechtsberatungsagentur.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 31.05.2005

Es steht zu hoffen, dass Kersten Knipp ein Freiexemplar für seine Rezension von Luis Landeros "Zauberlehrling" zur Verfügung gestellt worden ist, denn als "lohnende Investition" kann er es nicht bezeichnen. Zu statisch sei die Charakterzeichnung, zu vorhersehbar der Plot. Erzählt wird der scheiternde Versuch eines phlegmatischen Angestellten, mittels Gründung einer eigenen Firma die Aufmerksamkeit eines 19-jährigen Dummchens auf sich zu ziehen, fasst Knipp zusammen. Doch von den Problemen "heillos überforderter Kleinunternehmer" habe man andernorts schon eindringlicher gelesen. Auf der anderen Seite kann der Rezensent sich durchaus an einigen Details erfreuen, wie beispielsweise an der einleitenden, "in ihrer Kürze genialen Skizze eines geborenen Phlegmatikers", der für seine Wochenendplanung nicht mehr benötige als zwei verschiedenfarbige Stifte und ein Fernsehprogramm. Aber wie er das Werk auch dreht und wendet - letzten Endes hat sich der Rezensent über weite Strecken mit einer "zähen Lektüre" herumgeschlagen.
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