aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Welche Art Geist soll er bloß werden? Arthur hat schon alles ausprobiert: Socken klauender Poltergeist zum Beispiel - aber dafür ist er einfach nicht fies genug. Oder ein Trübsalverkünder - aber ihm wollten einfach keine traurigen Gedichte einfallen. Doch dann hört er von dem Jungen Tom, der ziemlich geknickt von seiner neuen Schule nach Hause kommt, weil sich dort alle über ihn lustig machen. Und da weiß Arthur, was er werden will: Toms unsichtbarer Freund! Und den kann Tom wirklich gut gebrauchen ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.07.2007
Die Rezensentin Linda Benkner ist begeistert von der Welt, die Louise Arnold in ihren "Arthur Unsichtbar"-Romanen entwirft. Ihrer Meinung nach völlig zu Recht hat Arnold damit einen BBC-Online-Kinderbuch-Wettbewerb gewonnen. Es wimmelt darin von Geistern. Originell findet sie, dass der Protagonist Tom nicht in eine Geisterwelt flieht, sondern diese in seine Welt eindringen. Überhaupt sei die Welt der Geister und die Welt der Menschen in Arnolds Büchern auf plausible Weise eng verbunden. Die Geschichten haben nach Meinung der Rezensentin eine Menge "Witz und Charme" und sind mit einiger Fantasie angelegt. Und auch der Tonfall stimmt: Er sei "federleicht", ohne dabei zu bemüht kindlich zu wirken.
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