Erwachsene würden wahrscheinlich sagen, dass Henrietta ein ganz normales kleines Mädchen ist und ein ebenso normales Leben führt. Henrietta selbst sieht das ganz anders: In Wirklichkeit ist sie die Königin vom Sockeneck, mit einer wuscheligen Decke verwandelt sie ihren Hund in ein Mammut und in der Badewanne segelt sie zu unentdeckten Ländern. Da hat sie auch ein neues Tier entdeckt: das Rietta, das sich in ihrem Namen versteckt hat. Bei Henrietta ist einfach alles möglich!
Was für ein "fröhliches Büchlein", was für "freche Illustrationen", freut sich Rezensent Konrad Heidkamp, der seinen Spaß an dem comichaften Strichmädchen und seinen Spielen hatte. Doch nicht nur das Strichmädchen, auch diese australische Autorin ist aus seiner Sicht voller lustiger Ideen. Dazu zählen für ihn die "Weglaufsocken" ebenso wie "Grummelkartoffeln und Plumpbeutler". Sehr gern hat sich der Rezensent von Titelheldin Henrietta auch in die Kunst des "Sich-dreckig-machen" einweisen lassen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2007
Katharina Mütter ist von der Heldin dieses Kinderbuches entzückt, die mal herrlich kindlich und dann wieder erstaunlich erwachsen Einblick in ihre Welt aus nervtötendem Bruder und angestrengten Eltern gewährt. Mit großem Vergnügen hat sich die Rezensentin den Assoziationen und Gedankenketten der kindlichen Ich-Erzählerin Henrietta hingegeben und auch die Zeichnungen der australischen Autorin, haben sie mit ihrem artistischen Charme überzeugt.
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