Aus dem Englischen von Angelika Eisold-Viebig. Nick Stixby weiß es genau: Ein Werwolfbiss ist lebensgefährlich! Ausgerechnet sein bester Freund Henry, der Enkel von Königin Viktoria, wird bei einem ihrer nächtlichen Abenteuer verletzt. Nur Nicks Vater, der Hofzauberer, kann ihm helfen. Doch Henry gerät in die Hände des unheimlichen Stafford Sparks, der ihn mit Elektroschocks behandelt. Um seinen Freund zu befreien und Sparks das Handwerk zu legen, begibt Nick sich in Londons Unterwelt in große Gefahr.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 16.03.2005
"Der Sohn des Zauberers" von Stephen Elboz, in dem die Abenteuer und Streiche des kleinen Zauberschülers Nick in der "Zauberakademie in Eton" geschildert werden, ist bestens geeignet für Kinder, denen "Harry Potter" noch zu "gruselig" ist, betont Simone Leinkauf in ihrer Besprechung von drei Fantasy-Romanen für Kinder, die ihr alle gut gefallen haben. An Elboz schätzt sie dessen "humorvollen und augenzwinkernden" Stil und preist das Buch als "amüsante und niveauvolle Unterhaltung" für junge Leser. Sympathisch findet sie zudem, dass Elboz darin zwar das Zauberer-Genre ein bisschen "auf den Arm nimmt", es aber nicht lächerlich macht.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 05.06.2003
"Es lebe die Magie an der Themse" preist Siggi Seuss die Fantasy-Geschichte um Nick, den Sohn eines alleinerziehenden Zauberdoktors von Queen Victoria. Mit deren jüngstem Enkel Henri unternimmt Nick abenteuerliche Nachtflüge durch das London vor der Jahrhundertwende. Dabei löst sich der Autor bald von den literarischen Vorlagen Rowling, Verne und Twain, erklärt Seuss. Zwar sei "gut und böse eindeutig verteilt", dennoch sei die Lektüre "spannend und vergnüglich". Vor allem hat unserem Rezensenten gefallen, dass der Leser sich auf der Seite der Zauberei befindet, denn ein böser wissenschaftlicher Superintendent versucht, dem alleinerziehenden Zauberdoktor seinen königlichen Job wegzunehmen...
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