(Volundarkvida, Alv issmál, Baldrs draumar, Rigspula, Hyndoliod Grottasongr). Kommentar von Klaus von See, Beatrice La Farge, Eve Picard und Katja Schulz.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.07.2001
Klaus Böldl bespricht zwei Bände des Frankfurter Edda-Kommentars ("Kommentar zu den Liedern der Edda. Götterlieder", Band 2 und 3), deren Verfasser - eine Gruppe Frankfurter Skandinavisten - sich vorgenommen haben, eine der bedeutendsten mittelalterlichen Handschriften Europas in sieben Bänden nach den Entstehungsbedingungen und den Funktionen dieser spezifisch isländischen Literatur des 13. Jahrhunderts in ihrem sozialen Umfeld zu fragen. Der Rezensent ist nicht nur von der außerordentlichen Transparenz und Benutzerfreundlichkeit des Kommentars für Mediävisten begeistert, er ist auch überzeugt davon, dass die Lektüre des Kommentars Laien dazu veranlassen wird, sich mit den hochkomplexen und kohärenten Liedern zu beschäftigen. Für Böldl ist das deutlich mehr, als man von einem wissenschaftlichen Kommentar erwarten kann.
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