Aus dem Norwegischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Aldo Keel. Der norwegische Nobelpreisträger Hamsun begann seine Karriere als unbestechlicher Beobachter und begnadeter Spötter. Die heiteren Burlesken stammen allesamt aus seiner ersten Lebenshälfte. Mit viel Jovialität und Selbstironie, mitunter auch mit schwarzem Humor spiegeln sie den reichen Erfahrungsschatz des weitgereisten Erzählers.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.11.2001
Der norwegische Schriftsteller Knut Hamsun, der 1920 den Literaturnobelpreis erhielt, später für den Nationalsozialismus schwärmte und dafür in der Nachkriegszeit verurteilt wurde, ist lange Zeit in Vergessenheit geraten, weiß Albert von Schirnding. Die soziale Schmähung des Autors war zwar zumindest in Deutschland nicht von langer Dauer, trotzdem sind Hamsuns Werke bis heute nicht alle zugänglich. Oder besser: Ein Teil mehr liegt nun auf Deutsch vor, acht kurze, zumeist skizzenhafte Texte und der kleine Roman "Schwärmer", allesamt kenntnisreich von Aldo Keel übersetzt, freut sich der Rezensent. Der verspricht dem Leser ein "erstrangiges Lesevergnügen", das die Lust nach mehr Lektüre der Werke von Hamsun wecken würde.
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