Mit 156 duplex-Abbildungen und 36 Strichzeichnungen. Der Name Karljosef Schattner ist untrennbar mit der oberbayerischen Residenzstadt Eichstätt verbunden. Schattner wirkte hier von 1957-91 als Diözesanbaumeister. Die Architektur seiner Bauten und Umbauten zielt durch die Verwendung kontrastierender Formen, Materialien und Konstruktionsweisen auf eine differenzierte Symbiose alter und neuer Architektur. Klaus Kinold "will Architektur zeigen, wie sie ist." In diesem Geist hat er die bedeutendste Architektur des 20. Jahrhunderts fotografiert. Das von Jan Thorn-Prikker herausgegebene Buch sucht - und findet - die Korrespondenzen zwischen der Architektur Schattners und der Fotografie Kinolds. Beide fühlen sich einer direkten, sachgerichteten Gestaltung verpflichtet, die das Wesen der Architektur in den Vordergrund rückt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.04.2003
Rezensent Jürgen Tietz lobt den Architekten Karljosef Schattner, der über 30 Jahre lang der Diözeseanbaumeister im bayrischen Eichstätt war, in den höchsten Tönen. Schattners Schaffen reicht nach Meinung des Rezensenten problemlos aus, diesen Bildband mit Sinn zu füllen - zumal die Fotografien von Klaus Kinold stammen, in dessen Bildern "Fotografien und Architektur einander durchdringen". Vor diesem Hintergrund ist das Konzept des Buches "so schlüssig, so unmittelbar, dass es zusätzlich zu Kinolds Bildern nicht vieler Worte bedarf". Und so beschließt Tietz seine Rezension mit dem Fazit: "So wenig, so viel. Wie Schattners Architektur."
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