Klaus Cäsar Zehrer (Hg.)

Da: das Meer!

Das maritime Oeuvre der Neuen Frankfurter Schule
Cover: Da: das Meer!
Marebuchverlag, Hamburg 2005
ISBN 9783936384420
Gebunden, 432 Seiten, 24,90 EUR

Klappentext

Die Neue Frankfurter Schule, hinter der sich eine Gruppe von acht Künstlern verbirgt, die einst die Satirezeitschrift Titanic gründeten, ist eine Institution des Humors, die jeder kennt. Weniger bekannt war bisher jedoch, dass sich sämtliche Hauptvertreter der Neuen Frankfurter Schule nachweislich, nachdrücklich und nachhaltig von allen Ozeanen, Meeren und sonstigen Wasserflächen fern halten: Der Böhme Hans Traxler, der Schwabe F.W. Bernstein und der Oberpfälzer Eckhard Henscheid entstammen Landstrichen, deren Bewohner das Meer bis heute nur von Forschungsberichten und aus Abenteuerromanen kennen. Chlodwig Poth und Peter Knorr, in Wuppertal beziehungsweise Salzburg geboren, ließen sich tief im Binnenland nieder. Robert Gernhardt, F.K. Waechter und Bernd Eilert sind zwar Kinder der Küste, doch verließen alle drei bald ihre feuchte Heimat und suchten ihr Glück dort, wo sie trockene Arbeitsbedingungen sowie die übrigen Erwähnten vorfanden: in Frankfurt am Main, der Stadt, die weiter von jeder Meeresküste entfernt liegt als jede andere europäische Metropole. Und worüber schreiben, was zeichnen diese wasserscheuen Landratten nun seit mittlerweile 50 Jahren? Meere, Meere und nochmals Meere. Dieses Buch versammelt erstmals das facettenreiche maritime Oeuvre der Neuen Frankfurter Schule.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.03.2005

Kristina Maidt-Zinke lässt sich von Klaus Cäsar Zehrers "strandsandgelben Prachtband" gerne davon überzeugen, dass die Neue Frankfurter Schule von einer Meerphobie befallen ist, die sich wiederum in vermehrter Reflexion des Gefürchteten ausdrückt. 400 Seiten sind es geworden, staunt die Rezensentin, nun kommt ihr die These von der "feuchten Obsession" der Herren Eilert, Gernhardt, Henscheid, Poth und anderen so "wasserdicht" vor wie ein "isländischer Anglerstiefel". Zumindest ist sie sich sicher, hier "sämtliche Belege" für den Wassertick der "Satire-Saurier" versammelt zu finden, datrunter auch einige Erstveröffentlichungen.
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