Von A wie "Amtsschimmel" bis Z wie "Zentralabitur" - Wörter haben wie wir Menschen ihr eigenes unverwechselbares Leben. Hunderte und Tausende haben ihre abenteuerlichen, "zukunftsträchtigen" Wege aus der Antike in die Gegenwart gefunden. In knappen, geschliffenen Essays folgt Klaus Bartels den Wörterfährten durch die Sprachen und Kulturen. Das Spektrum reicht von europäischen Grundwörtern wie "Demokratie" über aktuelle Hieb- und Stichwörter wie "E-Mail" und "Cappuccino" und dem mittelalterlichen "Bachelor of Arts" bis hin zu Retortenwörtern wie "Akupunktur" und "Panorama". Ein ausführliches Schlagwortregister erschließt auch das im Vorübergehen Angesprochene.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.02.2009
Eingenommen zeigt sich Ludger Lütkehaus für diesen Band, der 77 neue Wortgeschichten des Philologen Klaus Bartels versammelt. Auch dieser fünfte Sammelband des Autors bietet zu seiner Freude jede Menge Wissenswertes über die historischen Bedeutungsursprünge und die diversen Bedeutungswandlungen von Worten. Erfreulicherweise kommt das Buch für ihn ebenso "unterhaltsam" wie "gelehrt" daher. Lütkehaus' Fazit: eine gelungene Verbindung von "Sprachwitz und Erkenntnis".
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