Kerstin Schimandl

Les fins du monde

Weltuntergänge. ... und sie dreht sich doch. - (Noch!)
Cover: Les fins du monde
Hermann Schmidt Verlag, Mainz 2012
ISBN 9783874398374
Kartoniert, 720 Seiten, 25,00 EUR

Klappentext

Was haben Sie am Freitag, den 21. Dezember 2012 vor? Endlich Weihnachtsgeschenke kaufen? Dann haben wir etwas für Sie! Ein trotziges, kleines Stück Optimismus, das in Zeiten undichter Euro-Rettungsschirme den von Anlageberatern empfohlenen sicheren Sachwert darstellt. Ein Trostspender, der mit valider Statistik den allgegenwärtigen Weltuntergangsstimmungen den Kampf ansagt. Ein kleines Kunstwerk in bewusst puristischer Gestaltung, visuell angelehnt an die prophetischen Gedichte des Nostradamus.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.12.2012

Was für ein nützliches Buch zum Weltuntergang, äh, Fest. Das freut Jürgen Kaube natürlich, das Kerstin Schimandl, Kommunikationsdesignerein vom Fach, sich die Mühe macht, einmal alle Weltuntergangsprophetien zu sammeln und mit einem Satz zu kommentieren. Daraus wird ein dickes Buch, klar. Kaube arbeitet sich durch die Apokalypsen und stellt fest, dass allein die Zeugen Jehovas seit ca. 1850 auf neun Termine kommen. Und natürlich rangieren die Amerikaner ganz vorne, wo sogar Baseballschlagquoten das Ende bedeuten können. Der reizendste Befund ist für Kaube jedoch: die meisten aller Weltuntergangsstichtagsvorhersagen stammen aus den letzten 35-40 Jahren. Für den Rezensenten ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Welt zwar nicht unterzukriegen ist, aber immer dümmer wird.
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