Klappentext

Hannah Arendt: streitbare Jahrhundertdenkerin, zu früh, zu wütend, auf so einschüchternde Weise klug, zu jüdisch, nicht jüdisch genug. 1933 floh sie aus Nazi-Deutschland ins Exil, über Tschechien, Italien und die Schweiz zunächst nach Paris. Später dann in die USA. Von dort aus avancierte sie zu einer der großen Ikonen unserer Zeit. 'Die drei Leben der Hannah Arendt' skizziert rasant und liebevoll ihren Lebensweg.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 02.12.2019

Gustav Seibt hat viel Spaß mit Ken Krimsteins Bilderbiografie über Hannah Arendt. Locker wie Gekritzel auf Speisekarten, dabei stilistisch aufregend vermittelt der Zeichner laut Seibt entlang der bewegten Biografie der Denkerin Arendts Fluchtbewegungen, Ehen, Freundschaften und auch den historischen Kontext. Etwas zu kurz kommt laut Seibt Arendts Werk, vor allem und ausgerechnet die politische Philosophie der Freiheit, die Seibt "illustrativ naheliegend" findet.
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