Keith Devlin

Der Mathe-Instinkt

Warum Sie ein Genie sind und Ihr Hund und Ihre Katze auch
Cover: Der Mathe-Instinkt
Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2005
ISBN 9783608941203
Gebunden, 248 Seiten, 19,50 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Dietmar Zimmer. Wissen Sie, daß Sie mehr Mathe können, als Sie sich je träumen ließen? Brachte Devlins Buch "Das Mathe-Gen" Zahlenmuffeln die Mathematik näher, so zeigt er nun, daß wir um die Mathematik überhaupt nicht herumkommen, wenn wir die Natur und uns selbst verstehen wollen: Pflanze, Tier und Mensch, jedes Lebewesen beherrscht das Spiel mit Zahlen.
Auch in seinem zweiten Buch führt Keith Devlin spielerisch vor, wie man abstrakte Formelmonster der Mathematik zum Leben erweckt, ohne daß sie erschrecken. Einige Beispiele für den mathematischen Instinkt in der Natur. Wir Straßenmathematiker im Supermarkt: Warum wir mit Zahlen spielend umgehen können, wenn es sich um Euros, Zentimeter und Meter, Gramm und Kilos handelt. Die klammheimlichen Mathematiker: Warum Hunde auf dem schnellsten Weg jeden Ball und Stock fangen. Die Außerirdischen: Wie Katzen wieder auf den Beinen stehen, wenn sie vom Baum fallen. Die Himmlischen: Wie Vögel bis zur 40 000 km jährlich zurücklegen, ohne sich zu verfliegen. Die Sternengucker: Vogelnachtflug mit Hilfe der Sterne. Die Fantastischen: Spinnen und ihre Netze. Die Magnetischen: Brieftauben mit Kopfkompaß, Hummer mit Panzermagnetfeld, Wale ... Die Exakten: Ameisen und ihre Schrittlänge.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 14.11.2005

Diemut Klärner gesteht Keith Devlin und seinem Buch zur "natürlichsten Sache der Welt" durchaus zu, Menschen für das Phänomen "Mathematik" zu erwärmen, die bisher noch keinen Zugang zur Zahlenwelt gefunden haben. Navigatorische Fähigkeiten von Wüstenameisen, die filigrane geometrische Baukunst der Spinnen, rechnende Raben oder Löwen, die die Größe eines feindlichen Rudels an der Vielstimmigkeit des Gebrülls erkennen - Devlin weiß "unterhaltsam" über den "Mathe-Instinkt" der Tier- und Menschenwelt zu berichten, lobt der Rezensent. Angesichts der kurzweiligen Lektüre kann er auch leichter über nicht ganz exakte Betrachtungen oder "irritierende Druckfehler" im Buch hinwegsehen.
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