Kazuaki Takano

13 Stufen

Roman
Cover: 13 Stufen
Penguin Verlag, München 2017
ISBN 9783328101536
Kartoniert, 400 Seiten, 10,00 EUR

Klappentext

Aus dem Japanischen von Sabine Mangold. Ein unschuldig wegen Mordes zum Tod Verurteilter soll hingerichtet werden. Der ehemalige Gefängnisaufseher Nangō und der auf Bewährung entlassene Jun'ichi erhalten den Auftrag, den wahren Täter zu finden. Für das ungleiche Ermittlerduo beginnt damit nicht nur ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit, sondern beide müssen sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Kazuaki Takano stellt am Beispiel der in Japan noch angewandten Todesstrafe die Frage nach Schuld und Reue, nach dem Recht auf Vergeltung.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 11.01.2018

Gebannt folgt Rezensent Tobias Gohlis dem versierten Drehbuchautor Kazuaki Takano ins Dickicht des japanischen Justizsystems. Das Rezept, durch Einfühlung für die Opfer auf Unrecht aufmerksam zu machen, geht auch hier auf, fährt der Kritiker fort, der diesen Thriller vor allem als Anklage gegen die in Japan nach wie vor ausgeübte Todesstrafe liest. Gohlis begleitet hier nicht nur den 13 Stufen durchlaufenden Prozess, der zu der Entscheidung führen soll, ob der mutmaßliche Mörder Ryo Kihara hingerichtet wird, sondern er folgt auch zwei Amateurermittlern, die den Fall neu aufrollen. Spannend und erhellend, meint er.
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