Karl Olsberg spielt in diesem Jugendbuch mit den Gefahren virtueller Welten und künstlicher Intelligenz und wirft fundamentale philosophische Fragen nach Realität und Identität auf.
Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.11.2017
Gebannt hat Rezensent Fritz Göttler Karls Olsbergs neuen Krimi "Boy in a White Room" gelesen, der ihm die Geschichte des jungen Manuel erzählt, der mit seiner Umwelt nur durch Sensoren, Touchscreens und das Sprachsystem Alice kommunizieren kann und in die Ermittlungen eines Mordfalls um eine Hamburger Milliardärsfrau gerät, die möglicherweise seine Mutter ist. Wie Olsberg hier das Feld zwischen Mensch und Maschine auslotet, hat den Kritiker beeindruckt.
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