Karl Olsberg spielt in diesem Jugendbuch mit den Gefahren virtueller Welten und künstlicher Intelligenz und wirft fundamentale philosophische Fragen nach Realität und Identität auf.
Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.11.2017
Gebannt hat Rezensent Fritz Göttler Karls Olsbergs neuen Krimi "Boy in a White Room" gelesen, der ihm die Geschichte des jungen Manuel erzählt, der mit seiner Umwelt nur durch Sensoren, Touchscreens und das Sprachsystem Alice kommunizieren kann und in die Ermittlungen eines Mordfalls um eine Hamburger Milliardärsfrau gerät, die möglicherweise seine Mutter ist. Wie Olsberg hier das Feld zwischen Mensch und Maschine auslotet, hat den Kritiker beeindruckt.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie…