Aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz. Juan Marsés neuester, intimster Roman ist ein Selbstportrait des Künstlers als junger Mann und es geht um (erste) Liebe(n), Indianer an den Stränden Arizonas, einen Rattenfänger und eine gestiefelte Katze.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.07.2012
Geschwätzigkeit lautet der Vorwurf, den Astrid Kaminski diesem Roman des Spaniers Juan Marse macht. So rasant ihr die Dynamik des zur Nachkriegszeit an den Rändern Barcelonas spielenden Textes auch vorkommt. Allzu deutlich scheint ihr die "pralle" Coming-of-Age-Story hier den Wunsch des Autors nach historischer Grundierung zu durchkreuzen. Laut Kaminski hängt das mit dem fehlenden Selbstverständnis der Figuren zusammen, mit der zu geringen Kontextualisierung und einer zu starken genrebildlichen Handlung. Dass Kaminski die vielen in der Übersetzung verunglückten Sprachbilder zwar kritisiert, das Buch dennoch bis zu Ende liest, erscheint vor diesem Hintergrund erstaunlich.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…