Aus dem Amerikanischen von Brigitte Jacobeit. Für Merissa, Tink und Nadja ist es das letzte Jahr in ihrer Schule, die Weichen werden gestellt. Merissas Zukunft sieht rosig aus: Sie ist beliebt und ehrgeizig, schreibt in jedem Fach Bestnoten und hat den Studienplatz schon sicher. Tink dagegen ist rebellisch, sie lässt sich weder von Lehrern noch von Eltern oder Mitschülern etwas sagen. Die schüchterne Nadja bewundert im Stillen Tinks Selbstbewusstsein. Sie selbst kann sich gegen Angriffe und Mobbing nicht zur Wehr setzen. Dass alle drei Mädchen mit den gleichen Ohnmachtsgefühlen kämpfen, hätte niemand gedacht. Ein Jugendbuch über Familie, Freundschaft und das Erwachsenwerden zwischen Internetmobbing und Selbstzweifeln.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.12.2014
Ein großartiges und zugleich "verstörendes" Jugendbuch hat Antje Weber mit Joyce Carol Oates' "Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe" entdeckt. Sie erlebt hier die Oberschicht von New Jersey, beobachtet, wie junge Mädchen unter der Lieblosigkeit und dem Leistungsdruck ihrer Eltern mit Essstörungen, anderen Formen der Selbstverletzung und Cybermobbing kämpfen, und muss entsetzt feststellen, dass Oates' in "banaler Monstrosität" geschilderte Ereignisse erschreckend wahrhaftig erscheinen. Nicht zuletzt lobt Weber die Autorin für ihre psychologische Einfühlsamkeit und das spannende Spiel mit verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.09.2014
Keinen Freibrief für den Freitod entdeckt Fridtjof Küchemann in diesem Jugendroman von Joyce Carol Oates. Dass der "einfühlsame" Text um eine Gruppe von Freundinnen an einer amerikanischen Elite-Uni, den Suizid eines jungen Mädchens nicht glorifiziert, sondern das Bestürzende und zugleich das Konstruierte daran hervorhebt, gefällt dem Rezensenten. Er hält es sogar für eine Ausnahme im Jugendbuchfach. Distanz ermöglichen jungen Lesern laut Küchemann auch die Schilderungen amerikanischer Upper-Class-Verhältnisse, während die von der Autorin "eindringlich" geschilderten seelischen Qualen der Mädchen den jungen Leser mitnehmen, wie der Rezensent vermutet.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Das große Buch vom Gemüse Herausgegeben von Odette Teubner, Andreas Miessmer und Hans-Georg Levin. In diesem umfangreichem Band findet sich das Wichtigste über Gemüsearten, Anbaumethoden, Garmethoden… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,…