"zum Bleiben, wie zum Wandern - Hölderlin, theurer Freund" ist Poesie im Widerstand. Eine Hommage aus dem Eigenen ins Fremde und umgekehrt. Ein lyrisches Gespräch zweier Dichterfreunde, die in Hölderlin einen gemeinsamen Komplizen finden. José F.A. Oliver und Mikael Vogel begegnen sich anlässlich Hölderlins 250. Geburtstags zwischen Rückhalt und Zerbrechlichkeit der Worte.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 26.05.2020
Björn Hayer wird erinnert an die Halt gebende Kraft von Gedichten mit diesem lyrischen Gespräch der beiden Dichter José F. A. Oliver und Mikael Vogel. Dass sich die beiden in ihren Miniaturen mit Hölderlin befassen, mit dessen Reisen, Schreiben, Liebesbeziehungen, scheint Hayer Sinn zu ergeben, ist ein Thema der Autoren doch die Zerrissenheit des Subjekts zwischen Heimatsehnsucht und Entwurzelung und im weiteren Sinn das "Ideal freier, abendländischer Demokratien". Eine gelungene Mischung aus Dichterverehrung und Zeitkritik, findet Hayer.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Siri Hustvedt: Ghost Stories Aus dem Amerikanischen von Uli Aumüller und Grete Osterwald. Als er im Sterben lag, sagte Paul Auster seiner Frau, er wolle ein Geist werden. Und das ist er für Siri Hustvedt… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Kev Lambert: Möge uns die Freude bleiben Aus dem Französischen (Quebec) von Frank Weigand. In seinem neuen Roman beschreibt Kev Lambert den kometenhaften Aufstieg und Fall der Quebecer Stararchitektin Céline Wachowski:…