Aus dem Amerikanischen von Sepp Leeb. Er tötet mit der Präzision eines Hannibal Lecter. Er liebt und verwöhnt Frauen mit rotem Haar. Und er benimmt sich wie ein kleines, hilfsbedürftiges Kind. Doch man weiß nie, welche dieser drei Persönlichkeiten im Moment die Oberhand hat.
Frank Schäfer bemüht sich in seiner Rezension im Wesentlichen darum, dem Leser zu erklären, worum es in Patrick Neates Buch Twelve Bar Blues eigentlich geht, was kein leichtes Unterfangen ist, da Neate seinen Roman mit drei Zeitebenen und vier Handlungssträngen, die nicht chronologisch angeordnet sind, äußerst komplex durchkomponiert hat. Der Rezensent spricht gar von einem "fast streberhaft ambitionierten und komplexen Roman", ohne seine Bewunderung zu verleugnen. Noch mehr begeistern ihn allerdings das "feine Gehör für gesprochene Sprache" (wobei er leider mit keinem Wort auf die Übersetzung eingeht), Neates großes Gespür für die Umgebung und die Recherchen, die das Fundament für die Geschichte bilden.
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