Aus dem Amerikanischen von Sepp Leeb. Ein Serienmörder hat sich darauf spezialisiert, seine Opfer buchstäblich zu Tode zu erschrecken. Er nutzt die Kenntnis über deren Phobien und treibt sie in den Tod, indem er das so genannte "Angstspiel" mit ihnen spielt. FBI-Agent E. L. Pender ist dem Täter auf der Spur, doch er ahnt nicht, dass auch seine Freundin ins Visier des Killers geraten ist.
Peter Henning zeigt sich stark beeindruckt von Simon Childs, einem Killer aus der Feder von Jonathan Nasaw, der es schaffen könnte, selbst Hannibal Lecter das Fürchten zu lehren. Neben allem Grauen jedoch, das der Killer im Kampf mit seinem Gegenpart, dem Special Agent E. L. Pender, verbreite, sei das fast mathematische Töten bei Nasaw immer auch Kampf eines Einzelnen gegen eine "korrupte, sinnentleerte Gesellschaft". Der Rezensent stellt fest, dass die Unterscheidung in ernste und Unterhaltungsliteratur im Falle dieses Romans vollends unerheblich sei - schließlich handele es sich zwar um einen Unterhaltungsroman, nichtsdestotrotz sei dieser, was die Wirkung auf den Leser angehe, durchaus in einem Atemzug mit Großen wie Kafka oder Poe zu nennen.
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