Aus dem Amerikanischen von Thomas Bodmer. Leo, ein kleiner Junge, spielt gerne zu Hause. Dort wohnt aber auch das Dunkel, vor dem sich Leo fürchtet. Bis jetzt hat das Dunkel Leo in Ruhe gelassen. Eines Tages besucht es ihn aber in seinem Zimmer. Und lädt ihn ein, mit in den Keller zu kommen. Leo zögert, schließlich ist es das Dunkel, das ihn da einlädt. Bis er merkt: Es ist nett, richtig nett. Es schenkt ihm sogar eine Glühbirne! Und je mehr er das Dunkel kennenlernt, desto mehr schwindet auch Leos Angst vor ihm.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.03.2014
Von wegen dunkel, eine Glanzstück ist dieses Buch, findet Rezensent Andreas Platthaus. Die Angst des kleinen Leo vor dem Dunkel lässt sich anhand des Textes und der Bilder prima nachvollziehen, meint er. Die Bilder von Jon Klasen riechen förmlich danach, nach Druckerschwärze nämlich, erläutert Platthaus. Im Spiel mit Hell und Dunkel sieht er das Geniale an diesem Bilderbuch, genial auch, da es sich in der Zwischentonseligkeit des Texters Lemony Snicket wiederholt. Dass die deutsche Ausgabe größer ist als die englische, findet er da natürlich wunderbar.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…