Aus dem Englischen von Johanna Fürstauer. Mozarts Leben war schon immer legendenumrankt, umgeben von Anekdoten und Geschichten, die auf zweifelhafte und nicht nachprüfbare Quellen zurückgehen. Seine Biografie schien die romantische Vorstellung vom gefeierten Wunderkind, das zum musikalischen Genie heranreift, von seinen Zeitgenossen aber schon zu Lebzeiten vergessen wird und im Armengrab endet, in idealer Weise zu erfüllen. Der englische Historiker John Rosselli geht in seiner Musikbiografie weit ab von derart breitgetretenen Pfaden. "Mozarts Leben wie seine Kunst zeigen einen Menschen an der Schwelle von der alten zur neuen Welt", so lautet einer der Leitsätze dieses Buches. Es situiert Mozarts Leben in einer Zeit, die den Wechsel vom Ancien Régime zu jenem modernen Zeitalter erlebte, das auch unseres ist.
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