Mit jedem Blick zum Sternenhimmel sieht man die "Kosmischen Horizonte", die Menschen zu allen Zeiten und in allen Kulturen zum Nachdenken über kosmologische Fragen und Weltbilder angeregt haben. Das vorliegende Buch stellt diese Fragen auf überraschende und spannende Weise neu. Gibt es ein Ende der Welt - einen Rand des Universums? Gibt es einen Anfang der Welt - hat die Zeit einen Nullpunkt? Johannes Viktor Feitzinger nimmt interessierte Laien auf eine kosmologische Gedankenexpedition mit.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.04.2002
Wie entstand das Universum? Was war am Anfang? Gab es überhaupt einen Anfang? Was war davor? Als "Fremdenführer durchs All" stellt sich der Astronomieprofessor und Direktor der Bochumer Sternwarte Feitzinger auf gut 150 Seiten diesen und weiteren Fragen. Und er macht seine Sache "ungewöhnlich gut", wie Rezensent Ulrich Kühne findet. Detailliert beschreibe Feitzinger, inwiefern man von der Beobachtung des Nachthimmels auf unsichtbare Eigenschaften und Ursachen schließen kann. Kühne lobt die "Klarheit und Seriosität" des Buches "bei existentiellen Themen". Er hebt hervor, dass es dem Autor weniger um die großen Antworten bei der wissenschaftlichen Kosmologie geht, sondern um den Weg dorthin. Feitzingers Buch leidet nach Ansicht des Rezensenten einzig unter der "kuriosen Idee", die Seiten zwischen den Kapiteln von dem freien Künstler Pellegrino Ritter mit "wilden Collagen" füllen zu lassen. Ansonsten gibt es hier für den Leser "viel nüchterne Vernunft zu entdecken".
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