Mit Illustrationen von Florian Frick. Die Sehnsucht nach blauen Federn, die Bewunderung für frostfeste Rotkehlchen, das sinnliche Vergnügen, aus einer Wolke von Zwitscherlauten einzelne Arten herauszuhören: Ein Jahr begleiten wir die Journalistin und Hobby-Ornithologin Johanna Romberg dabei, wie sie die Welt unserer heimischen Vögel erkundet. Dabei vermittelt sie uns Wissenswertes über die Genies der Lüfte und bringt uns die Magie des Beobachtens näher. Wer das Buch liest, sieht die Welt plötzlich mit anderen Augen: Er erlebt den Moment der Freude, wenn man einen Vogel benennen kann, macht die Erfahrung, dass die eigenen Sinne mit jeder Beobachtung schärfer - und er selbst bewusster und glücklicher wird.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.03.2018
Kai Spanke lässt sich nicht täuschen vom handzahmen Titel des Buches der Geo-Redakteurin Johanna Romberg. Was die Autorin hier liefert, ist für Spanke mehr als eine Anleitung zur Vogelbeobachtung. Romberg informiert den Rezensenten über die Zusammenhänge von Ausgleichszahlungen, Monokulturen, Subventionen, EU-Agrarpolitik und Artensterben. Fundiert und unbequem erscheint ihm, was die Autorin über das Verschwinden des Rotmilans durch den Bau von Windparks zu berichten weiß oder über Biogasanlagen als Gewässerverschmutzer. Darüber wird laut Spanke öffentlich viel zu wenig geredet. Das Buch bietet dafür eine gute Grundlage, findet er.
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