Die "mannigfaltige Wirklichkeit" setzt Pater Jörg Alt in seinem Buch zum Thema Migrationspolitik der allgemein vorherrschenden "sensationslüsternen Wahrnehmung" entgegen, stellt Cornelia Schmalz-Jacobsen fest. Auf der Basis von "umfangreichem Erfahrungsmaterial" zeige der Autor, dass hinter dem nüchternen Begriff "Migration" immer das "pralle Menschenleben" stehe. Die Rezensentin beschränkt sich leider darauf, den Inhalt des Buches wiederzugeben, doch immerhin lockt ihr die Schilderung deutscher "Dienstleistungszentren", wo illegal Eingereiste vom gefälschten Pass bis zur Scheinehe alles haben können, was sie bezahlen, ein Urteil ab: "Eindrucksvoll" findet sie es, wie der Pater die "Behördengänge" der sans papiers in den verschiedenen Städten beschreibt.
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