Heimgesucht von der Erinnerung an den Tod seines Bruders und an eine gescheiterte Beziehung, setzt der abgetakelte Bühnenmagier Ernie Weiss all seine Hoffnung auf seinen alternden Mentor Al Flosso. Doch Al wird von Tag zu Tag seniler. Ernies Ex-Freundin Esther versucht mittlerweile ihrerseits, mit ihrem Leben klar zu kommen, und ein kleiner Betrüger namens Nathan Lender schmiedet Pläne, die auch Ernies Zukunft beeinflussen sollen...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.08.2000
Dieser erste umfangreichere Band des Comic-Zeichners Jason Lutes ist "ein melancholisches Meisterwerk der amerikanischen ligne claire", stellt der Rezensent (Kürzel: "göt") unmissverständlich fest. Es ist eine Geschichte um einen Illusionisten und einen ehemaligen Varieté-Star, in der es ständig regnet und in der die Grenzen zwischen Wirklichkeit und "Traumbilder" verschwimmen. Derzeit, erfahren wir, arbeitet Lutes an einem Comic über das Berlin der Zwischenkriegsjahre.
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