Mit Beiträgen von Cees W. de Jong, Alston W. Purvis, Martijn F. Le Coultre und anderen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.01.2009
Martin Z. Schröder zeigt sich tief betrübt angesichts der erbärmlichen Ausstattung ausgerechnet eines solchen Bandes. Dass man an den Meister der Typografie auf derart üble Weise erinnert, kann er nicht fassen. Den Rezensenten ärgern ein zerrender und quetschender Blocksatz, falsche Satzzeichen, Druckfehler, fehlerhaft übersetzte Fachbegriffe und Unverständlichkeiten. Das schwere Papier und hässlich glänzende Farben quälen ihn. Und dass von den Kleinodien Jan Tschicholds hier kaum etwas gezeigt wird, dafür Privatfotos und jede Menge Arbeiten in "brachialer Bauhaus-Manier" aus Tschicholds Frühphase, rundet das eher katastrophische Bild für den Rezensenten ab. Lieber als zu diesem Buch greift er da zu dem 1977 im Verlag der Kunst Dresden erschienenen Bildband. Dieser zeigt auch Tschicholds klassisch gehaltenen Anzeigengestaltungen.
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