Jan Himilsbach

Die Welt des Jan Himilsbach

Erzählungen
Cover: Die Welt des Jan Himilsbach
dtv, München 2006
ISBN 9783423245609
Kartoniert, 198 Seiten, 14,50 EUR

Klappentext

Herausgegeben, aus dem Polnischen übersetzt und mit einem Nachwort von Martin Sander. Kriegswaise, Obdachloser, Arbeiter und Lebenskünstler, Schriftsteller und Schauspieler: Eine abenteuerliche Biografie. Himilsbachs verschränkt in seinen Erzählungen vom Leben und Überleben in Zeiten des Krieges geschichtliche und persönliche Dramatik.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 03.03.2007

Sehr eingenommen zeigt sich der Rezensent Jörg Plath von der Welt, die sich in dieser Auswahl aus den Erzählungen des 1931 geborenen und 1988 verstorbenen polnischen Autors Jan Himilsbach eröffnet. Weit entfernt sei Himilsbach mit seinen Geschichten von "Überlebenskünstlern ganz unten" von der raunenden polnischen Hochliteratur. Himilsbach aber raunt nicht, sondern er fabuliert und flunkert, das aber durchweg mit "kunstvoller Kunstlosigkeit" und "unerschütterlicher Lakonie". In der Geschichte "Taufe" geht es etwa um einen Jungen, der nach dem Tod seiner Mutter von deren Freundin aufgenommen wird. Und zwar deshalb, damit er ihr Kohlen besorgt. Vieles ist autobiografisch, darum erzählt Plath auch vom Leben des Autors, der selbst lange ein Vagabund war und gar nicht so sehr mit seinen Erzählbänden, sondern als beliebter Schauspieler bekannt wurde.
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