Eine Welt, angetrieben durch Bioenergie: wie grün, wie sauber, wie nachhaltig und friedlich? Der Traum ist ausgeträumt. Nüchtern zeigt James Smith die dramatischen Folgen des Anbaus und Vertriebs von Biokraftstoffen.
Erhellend findet Hannes Koch dieses Buch von James Smith über die fatalen Folgen von Biotreibstoff, auch wenn er nicht immer einverstanden mit der Kritik des Autors ist. Er bescheinigt dem Professor für Entwicklungsstudien einen guten Überblick über die Thematik zu geben, die diversen Varianten des Agrosprits vorzustellen und seine Geschichte sowie die wichtigsten Unternehmen der Branche zu beschreiben. Im Mittelpunkt sieht er die kritische Auseinandersetzung mit dem Biotreibstoff, dessen Risiken - Flächenverbrauch, Umweltzerstörungen, Hungersnöte - eingehend dargestellt werden. Koch kann hier im Wesentlichen dem Autor zustimmen. Allerdings geht ihm der Autor zu weit, wenn er die Agrartreibstoffe generell als Sackgasse erklärt. So kennt der Rezensent positive Beispiele für den sinnvollen Einsatz des Biosprits. Auch stört ihn, dass Smith den Biosprit verdammt, sich aber keine Gedanken über Alternativen macht.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…