Aus dem Albanischen von Joachim Röhm. Der zerrissene April handelt von der albanischen Blutrache, einer Geißel der Menschen Albaniens, die auch heute noch gemäß dem jahrhundertealten Gesetz handeln müssen, wollen sie der Ehre nicht verlustig gehen: Der Kanun besagt, daß vergossenes Blut nur mit zu vergießendem Blut gesühnt werden kann. Seit 70 Jahren geht die Fehde zwischen zwei Familien aus demselben Dorf. 44 Opfer sind zu beklagen. Die beiden Familien sind gleichermaßen Opfer wie Täter, die nicht etwa Hass, sondern der Kanun in seinen starren Mechanismus zwingt...
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Svenja Leiber: Nelka Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden… Bernhard Schlink: Gerechtigkeit Alle wollen Gerechtigkeit - immer für sich, manchmal auch für andere, selten für alle. Aber was ist Gerechtigkeit, und wie ist sie zu haben? Bernhard Schlink bietet weder…