"Das Treppenhaus ist aus der Mode gekommen. Als Umschlagplatz für Gerede und Gerüchte, Gegenstände und Gefühle wird von ihm kaum noch Gebrauch gemacht." Ingrid Mylo erzählt von ein paar obskuren Lebensformen, verschollenen und überlebenden. Von Idyllen mit doppeltem Boden. Und von anderen Landschaften: Vom Staub der Zimmerpflanzen in einer fremden Wohnung. Von Toiletten in London und Paris. Von Kneipen, Bars und Antiquariaten. Vom Streunen in unbekannten Gegenden, wo man im ganz und gar Fremden unvermutet auf Vertrautes stößt.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…