Das Jahrbuch der Bundesingenieurkammer ist der zentrale Ort für Diskussionen der deutschen Bauingenieure. Hier werden hervorragende ingenieurbautechnische Leistungen vorgestellt. Porträts wichtiger Ingenieurbüros machen die Arbeit herausragender Ingenieure einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. In dieser Ausgabe werden das Büro von Frei Otto und die Ingenieure Roebling Vater und Sohn, die Erbauer der Brooklyn Bridge in New York City, vorgestellt. Daneben finden sich Beiträge zu neuen Forschungsansätzen, etwa zum Monitoring im Brückenbau oder zu aktuellen Entwicklungen im Vermessungswesen, und zur Geschichte der Ingenieurbaukunst.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.11.2006
Einen instruktiven Einblick in den gegenwärtigen Stand der Ingenieurbaukunst bietet nach Ansicht Bruno Meyers dieses Jahrbuch der Bundesingenieurkammer Deutschlands. Die präsentierten Bauwerke im In- und Ausland dokumentieren für ihn nicht nur die aktuellen Entwicklungen, sondern auch die kulturelle Bedeutung der Baukonstruktion. Er unterstreicht, dass die Beiträge der Ingenieure an den vorgestellten Bauten sich nach ihrer Funktion in der Projektorganisation unterscheiden: Ging es für die Ingenieure bei der Allianz Arena in München oder beim Museum MARTa in Herford vor allem darum, die konstruktiven Aufgaben im Gefolge von bekannten Architekten zu lösen, waren sie etwa beim Qipco Office Tower in Dauha oder dem New Bangkok International Airport von Anfang an in die Zusammenarbeit mit den Planern eingebunden. Der Band verdeutlicht für Meyer nicht zuletzt den Anteil der Ingenieurbaukunst an den gesellschaftlichen Veränderungen.
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