Horst Möller (Hg.), Alexandr O. Tschubarjan (Hg.)

SMAD-Handbuch

Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland 1945-1949
Cover: SMAD-Handbuch
Oldenbourg Verlag, München 2009
ISBN 9783486586961
Gebunden, 822 Seiten, 99,80 EUR

Klappentext

Im Auftrag der Gemeinsamen Kommission zur Erforschung der neuesten Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen. Das SMAD-Handbuch wurde im Auftrag der Gemeinsamen Kommission zur Erforschung der neuesten Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und vom Institut für allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Föderalen Archivagentur Russlands, dem Staatsarchiv der Russischen Föderation und dem Bundesarchiv erstellt.Es enthält 92 Artikel über die Organisationseinheiten der sowjetischen Besatzungsverwaltung in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) von acht russischen und sechs deutschen Autoren, einen alphabetisch angelegten biographischen Teil mit etwa 1.000 Kurzbiographien der SMAD-Funktionsträger und als Anlage 14 zentrale Dokumente, die schematisch über die Gesamtorganisation informieren. Eingerahmt wird es durch eine technische und drei thematische Einleitungen über die Rechtsgrundlagen, die formale und funktionale Organisation der SMAD.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.05.2009

Karl Wilhelm Fricke spart nicht mit Lob bei seiner Besprechung dieses aus 92 Artikeln bestehenden Handbuchs über die Strukturen und Funktionsweisen der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD). Den Herausgebern Horst Möller und Alexandr O. Tschubarjan gratuliert er zu einem Meilenstein in der Geschichtsforschung zur sowjetischen Besatzungspolitik. Der Band öffnet den Blick auf Besatzungseinrichtungen außerhalb der SMAD, auf personelle Gegebenheiten, Kommunikationswege und die Zusammenarbeit mit den Alliierten. Die rund 1000 ebenso enthaltenen Kurzbiografien entreißen die Verantwortlichen der Anonymität des Apparates, wie Fricke schwärmt. Die abgedruckten Dokumente, Befehle, Verfügungen usw. hat Fricke noch nie gesehen. Ein Rechercheaufwand und ein Ergebnis, meint er, die ihresgleichen nicht haben.
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