Herausgegeben von Thomas Baier. Eingeleitet, übersetzt und kommentiert von Ludwig Bernays. Als Homerische Hymnen wird eine Sammlung von 33 griechischen Gedichten bezeichnet, die vermutlich zwischen dem 7. und 5. Jahrhundert entstanden. Es handelt sich hierbei um die ältesten griechischen Texte, die sprachlich mit den Homerischen Epen vergleichbar sind. In unterschiedlicher Länge, aber durchweg im Versmaß des Hexameters verfasst, richten sich die Hymnen mit Preisungen und Anrufungen an die griechischen Götter, um deren Gunst einzuwerben.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.01.2018
Rezensent Thomas Ribi freut sich über diese Neuübertragung, Einleitung und Kommentierung der Homerischen Epen durch Ludwig Bernays. Der von Thomas Baier herausgegebene Band offeriert Ribi den Blick in die Wohnstube der olympischen Götter, der durch die dem Gegenstand fremde Form des Epos für ihn erst charmant wird. Bernays Übersetzung findet Ribi präzise, elegant und durch die Beibehaltung des Versmaßes bei schlichter und geschmeidiger Diktion flüssig zu lesen. Eine gute Gelegenheit, sich mit den Hymnen zu befassen, meint er.
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